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Eine frei verwendbare Unix-Grundlagenschulung mit muLinux

Erstellung der muLinux-boot-Diskette

Installation unter DOS/Windows

Download der benötigten Dateien

Verwende ein FTP-Tool zum Downloaden oder folge einfach im WWW-Browser den folgenden Links. Der WWW-Browser muß dabei auf binary Download eingestellt sein.

mulinux-9r1b.tgz
DOSTOOLS.ZIP

Das ist das Disketten-Image für die muLinux-Boot-Diskette und die DOS-Tools zum Erstellen der Boot-Diskette unter DOS.

Hinweis
Dieses Tutorial basiert nur auf dieser muLinux-Version.

Bei Verwendung des Netscape-Comunicator klickt man mit der rechten Maustaste auf die Dateien und wählt dann jeweils "Verknüpfung speichern unter ... " ("Save Link As ..."). Alternativ kann das Tastaturkürzel Shift + linke Maustaste verwendet werden.

Erstellen der Bootdiskette

Hinweis zu SCSI
Die Erstellung der Bootdiskette klappt nicht mit SCSI-Laufwerken. Wenn Du ein PC mit SCSI-Laufwerk hast, schaue auf die muLinux-Website ob neuere Versionen SCSI unterstützen. Diese Schulung verwendet nicht die neueste muLinux-Version. Das Booten der erstellten Diskette ist natürlich auch unter SCSI möglich. Man kann dann nur nicht auf Festplatten- und CD-Laufwerke zugreifen.

Kopiere die Dateien DOSTOOLS.ZIP und mulinux-9r1b.tgz ein leeres Verzeichnis (z. B. c:\mulinux).

Entpacke DOSTOOLS.ZIP mit pkunzip:

c:\mulinux> pkunzip DOSTOOLS.zip

Natürlich kann die Datei auch unter Windows mit WinZip entpackt werden.

Verlasse Windows und boote im vollen DOS-Mode. Verwende nicht das DOS-Fenster. Es sollten auch keine Treiber unter DOS geladen werden.

Hinweis zu Windows 2000, XP
Neuere Windows-Versionen, wie Windows '00 und XP, basieren nicht mehr auf DOS. Man kann also nicht im DOS-Modus booten und daher auch nicht die muLinux-Bootdiskette, wie hier beschrieben, erstellen. Ich brauche glücklicherweise kaum noch Micro$oft-Produkten zu verwenden. Daher kann ich auch nicht die Installation unter Windows '00 und dergleichen testen. Ich bin natürlich über Hinweise dazu sehr dankbar.

Starte das Installationsprogramm (install.bat):

c:\mulinux> install

Zuerst wird nach dem Verzeichnis gefragt, in dem sich die Image-Datei befindet.

Danach wird eine 3.5" Diskette (High-Density) im Laufwerk A: benötigt. Diese wird sehr dicht formatiert (1.722 MByte). Mit dieser Diskette wird dann der Rechner neu gebootet.

Installation unter Linux

Download der benötigten Dateien

Verwende ein FTP-Tool zum Downloaden oder folge einfach im WWW-Browser dem folgenden Link. Der WWW-Browser muß dabei auf binary Download eingestellt sein.

mulinux-9r1b.tgz

Das ist das Disketten-Images für die muLinux-Boot-Diskette.

Bei Verwendung des Netscape-Comunicator klickt man mit der rechten Maustaste auf die Datei mulinux-9r1b.tgz und wählt dann "Verknüpfung speichern unter ... " ("Save Link As ..."). Alternativ kann das Tastaturkürzel Shift + linke Maustaste verwendet werden.

Erstellen der Bootdiskette

Zum Aufruf des Installationsprogramm muß man root (Superuser) sein.

Erstelle ein leeres Verzeichnis:

mkdir /mulinux

Kopiere die Datei in ein leeres Verzeichnis:

cp mulinux-9r1b.tgz /mulinux

Wechsel in das Verzeichnis:

cd /mulinux

Entpacke mulinux-9r1b.tgz mit:

tar -zxf mulinux-9r1b.tgz

Wir können mit ls kontrollieren, ob wir im richtigen Verzeichnis sind. Es müssen dort u. a. Dateien mit den Namen mu, fdformat, ROOT.gz und USR.bz2 vorhanden sein.

Aufruf des Installationsprogramms mit:

./mu -i

Der Punkt vor dem Schrägstrich (engl. Slash) kennzeichnet das aktuelle Verzeichnis. Es soll also nur im aktuellen Verzeichnis nach dem Programm mu gesucht werden. Diese Schreibweise ist unter Unix notwendig, wenn ein Programm im aktuellen Verzeichnis gestartet werden soll.

Im Installationsprogramm tippen wir eine 1 zum Erzeugen der Startdisk, legen eine neue Diskette ein und bestätigen die Frage, ob formatiert werden soll, mit einem y.

Das Programm superformat wird aktiv und erstellt 82 hochdichte Datenspuren. So passen statt der üblichen 1440 kB satte 1772 kB auf die Diskette.

Nach dem Formatieren testet ein Prüfprogramm die Spuren einzeln auf ihre Lesbarkeit. Hierbei sollten wir die Bildschirmausgabe nicht aus den Augen lassen: Wird nicht bis zu Spur 81 hochgezählt, ist die Diskette unbrauchbar und der Vorgang mit einer anderen zu wiederholen!

Als Beschriftung dieser Diskette bietet sich "muLinux-Startdisk" an. Mit dieser Diskette wird dann der Rechner neu gebootet.

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